Zuerst stellt sich natürlich die Frage nach der Distribution.
Es gibt mittlerweile eine große Palette verschiedener Zusammenstellungen,
und alle haben Ihre Vor- und Nachteile. Eine umfangreiche Übersicht
der neuesten Distributionen mit vielen Informationen finden Sie
bei Distrowatch.
Eine vollständige Liste stellt Linux
Weekly News bereit.
Die bekanntesten Linux-Distributionen sind seit geraumer Zeit auf
dem Markt und haben stabile Versionen. Die meisten der aufgeführten
Distributionen sind für mehrere Plattformen erhältlich
und bieten Verchiedene Variationen an von ultrastabil bis Harakiri.
Caldera
OpenLinux
Caldera bietet eine Palette von Linux und Unix Lösungen an.
OpenLinux 3.1.1 erschien im Januar 2002.
Debian GNU/Linux
Debian glänzt vor allem durch komfortable Update-Funktionen
und legt großen Wert auf Sicherheit und Stabilität. Bei
Debian muss der User sehr viel selbst einrichten und konfigurieren,
also nicht für Anfänger. Vorteil: großer Lerneffekt.
Neueste Version: Debian 3.0 (woody), entkorkt am 19. Juli 2002.
Mandrake
Linux
Mandrake kommt aus Frankreich und basiert auf Red Hat Linux. Mandrake
ist eine gute Distribution für Einsteiger, da man bei der grafischen
Installation wenig Linux-Wissen braucht. Aktuell: Mandrake 8.2
Red Hat Linux
Red Hat aus Durham, North Carolina, ist wahrscheinlich die weltweit
am weitesten verbreitete Distribution. Aktuell ist die Version 7.3.
Red Hat wurde bereits 1994 von Bob Young und Marc Ewing gegründet.
SuSE Linux
SuSE aus Nürnberg ist die beliebteste deutsche Distribution,
die eine gute Installation mit Yast sowie eine große Paketauswahl
bietet. SuSE gibt es in einer Professional Version für Fortgeschrittene
und Firmen und eine Peraonal Edition für Einsteiger und Heimnutzer.
SuSE Version 8.0 hat vor allem beim Update einige Macken, daher
sollte man besser auf Version 7.3 zurückgreifen.
Slackware
Slackware bietet ein stabiles und sicheres Linux für UNIX-Veteranen.
In Kürze kommt Slackware 8.1
Knoppix
Knoppix ist eine ganz besondere Distribution, da sie komplett von
einer bootfähigen CD läuft mit sehr guter automatischer
Hardware-Erkennung. Die Festplatte bleibt weitgehend unberührt.
Wer ohne Aufwand und ohne Risiko bei Linux reinschnupern will, ist
hier genau richtig.
Tipp: Mit Mandrake oder SuSE einsteigen und dann mit Debian weitermachen.
Oder zunächst mit Knoppix Appetit auf Linux bekommen...